Sanella-Album Online

Mittel- und Süd-Amerika

Sanella-Alben, Anlass grosser Sammelwut in der BRD der 50er-Jahre, haben immer noch ihren Reiz, zumindest für mich: Die Art und Weise, wie ferne Länder und fremde Kulturen dem zweifellos ein Margarinebrot kauenden, jugendlichen Leser nahegebracht werden, macht Sanella-Alben zu Zeitdokumenten. Stil und Sichtweise der Erzählung verströmen den plüschigen, doch unschuldigen Charme der jungen Republik, in der man sich langsam wieder etwas leisten konnte – zwar noch keine Fernreisen nach Südamerika, aber doch Urlaubsfahrten im eigenen Auto in den Süden.

Aber es ist nicht alles sorglos-romantische Exotik: So erfahren wir in der Einleitung über den Helden der Reisegeschichten, Konrad »Conny« Pünneberg, ganz beiläufig:

Pünnebergs waren aus dem Osten vertrieben. Conny, seine Mutter und seine kleine Schwester. Der Vater ist im letzten Kriege gefallen. Frau Pünneberg mußte sich recht schwer durchschlagen. Ab und zu kam ein Paket von ihrem Bruder aus Amerika. Der hatte in Mexiko eine Farm.

Töpfetragender Indiohändler auf dem Weg zur Stadt

Bildbeispiel aus dem Sanella-Album

Mir haben es aber vor allem die Zeichnungen und Bilder angetan, doch leider ist der Künstler, genausowenig wie der Autor, nirgends namentlich erwähnt. Vielleicht trägt diese Online-Version etwas zum späten Ruhm der Künstler bei.

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Mittel- und Süd-Amerika
Conny Pünnebergs abenteuerliche Reise

Online gestellt habe ich bislang:

9. Mai 2008
Einleitung (pp 4-7)
Von Hamburg nach Westindien (pp 8-14)
20. Juli 2008
pp 15-19
24. September 2008
pp 20-22
25. September 2008
pp 23-25
22. Juli 2009
pp 26-49
18. April 2010
pp 50-60

Also, viel Spass mit Mittel- und Süd-Amerika
Conny Pünnebergs abenteuerliche Reise